Stellt euch vor, wir haben wieder Pandemie – alles auf Abstand und jede Menge Zeit. Da braucht es ein kreatives Ventil. Das haben sich FRIENDS DON’T LIE auch gedacht und gründeten sich 2020 mitten zwischen Abstandsregeln und Coronatests. Ein Projekt aus dieser Zeit heraus, zuerst auf Englisch, eher suchend als festgelegt. Doch genau aus dieser Distanz kam der Bruch: weg von der Distanz, hin zu mehr Nähe – und zu deutschsprachigen Texten. Der Wechsel war kein kosmetischer Schritt, sondern ein Schnitt in der DNA der Band. Danach klangen die Songs unmittelbarer, persönlicher, klarer und tiefer.

Heute treffen Pop-Punk, Punk-Rock und Emo auf modernen Alternative-Sound – schnell in der Bewegung, direkt in der Aussage, ohne sich hinter Bildern zu verstecken. Die Themen bleiben nah an den Rissen im Alltag: Selbstzweifel, Freundschaft, Druck im Kopf, das ständige innere Verschieben. Keine großen Parolen, kein erhobener Zeigefinger – eher eine Sprache, die Dinge benennt, statt sie zu überhöhen.

Eine Mischung, die einschlägt – und das hat die Band auch gezeigt. Während andere ihr Debüt bei kleinen Auftritten im regionalen Jugendhaus feiern, nahmen sich FRIENDS DON’T LIE von Sekunde eins die große Bühne vor. Noch bevor überhaupt ein regulärer Live-Auftritt gespielt wurde, gewann die Band den Warsteiner Bandcontest. Der erste echte Bühnenmoment führte sie direkt auf die großen Festivalbühnen von Rock am Ring und Rock im Park – ein Einstieg, der im deutschen Alternative- und Punk-Kontext kaum vergleichbar ist und sofort bundesweite Aufmerksamkeit erzeugte.

Es folgten weitere Festivals sowie Support-Shows für internationale Größen wie Frank Carter & The Rattlesnakes. Ein Einstieg in die Musikszene, der sich definitiv sehen lassen kann.

2026 kommt nun ihr Album „Zenit der Dramaturgie“ raus – und wir freuen uns sehr, dass sie auf ihrer Tour Halt bei uns auf dem rockXplosion machen.

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