Es gibt Bands die brauchen Zeit und andere die sind einfach da, vom ersten Moment an. YEAST MACHINE gehören definitiv zur zweiten Sorte.
2024 kurzfristig eingesprungen, keine lange Vorbereitung, keine großen Ankündigungen – einfach auf die Bühne und diesen Sound auf die Lichtung gestellt, der sich langsam entfaltet, ausbreitet und nicht mehr loslässt. Was geblieben ist, war kein kurzer Moment, sondern ein Gefühl, dass auch uns im Team nicht mehr losgelassen hat. Was als Ersatz begann, endete in einem Auftritt, der hängen geblieben ist. So sehr, dass sich im rockXplosion-Team kurzerhand ein eigener YEAST MACHINE Fanclub gegründet hat.
Daher war immer schon klar: YEAST MACHINE müssen zurück auf diese Bühne!
YEAST MACHINE bewegen sich irgendwo zwischen Grunge und Stoner Rock, aber ohne sich festnageln zu lassen. Ihr Sound ist getragen von tiefen, warmen Gitarren, die sich Schicht für Schicht aufbauen, von Rhythmen, die nicht drängen, sondern ziehen, und von Vocals, die wie ein Echo aus einer anderen Zeit wirken – mit einer Spur von Jim Morrison, die sich durch die Songs legt.
Hier geht es nicht um schnellen Effekt, sondern um Wirkung.
Um Songs, die Raum lassen, sich entwickeln, wachsen – und genau dadurch ihre Kraft entfalten.
Mit ihrem Debütalbum „SLEAZE“ haben YEAST MACHINE diesen Sound bereits klar gesetzt. Druckvolle Riffs treffen auf eingängige Refrains, ruhige Passagen öffnen den Raum, bevor sich alles wieder verdichtet. Eine Dynamik, die nicht auf den ersten Schlag setzt, sondern sich entfaltet.
Mit dem neuen Album „BAD MILK“, das 2026 über das Berliner Label NOISOLUTION erschien, geht die Band den nächsten Schritt. Die Songs werden kompakter, direkter – ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Zwischen treibenden Tracks und ruhigeren Momenten entsteht ein Spannungsbogen, der live besonders greifbar wird.
Denn auf der Bühne entsteht genau das, was YEAST MACHINE ausmacht:
Ein Sound, der sich aufbaut, sich festsetzt und euch Stück für Stück reinzieht. Kein schneller Konsum, sondern ein Flow, in den man sich fallen lässt.
Also Augen zu und einfach in den Sound fallen lassen – ihr werdet es uns danken!





